Anpassungen Golfregeln für Golfspieler mit Behinderungen

Der „Behinderten-Golfsport“ hat in Europa in den letzten Jahren stark zugenommen. So war es auch folgerichtig, dass sich Anfang 2000 die „European Disabled Golf Association“ konstituierte. Die Zuwachsraten Behinderter, die den Golfsport ausüben, sind auch in Deutschland ungebremst. Eine Behinderung ist etwas völlig Normales.Behinderte wollen dies auch im Sport so verstanden wissen.

 

Dennoch benötigt diese Sportlergruppe einige Sonderregelungen, um den Golfsport überhaupt ausüben zu können: Wer nicht gehen kann, benötigt ein Fahrzeug. Wer aber ein Fahrzeug nutzt (z. B. Rollstuhlfahrer), dem muss es gestattet sein, Bunker und Greens zu befahren. Blinde, die in großem Maße ihr Gefühl einsetzen, müssen Schläger in Hindernissen aufsetzen dürfen und sind zwingend auf die Unterstützung eines Caddies/Coaches angewiesen. Stark Bewegungseingeschränkte benötigen evtl. künstliche Hilfsmittel zum Spiel, die sonst nach den Regeln unzulässig sind. Mit solchen Anpassungen der Golfregeln für Spieler mit Behinderungen, wird es überhaupt erst möglich, behinderte Golfer sinnvoll in das Spielgeschehen einzugliedern. Dies ist um so wichtiger, da gerade dieser Personengruppe der Golfsport ein hohes Maß an Lebenswertgefühl vermittelt und für viele auch eine Therapie im gesundheitlichen Sinne darstellt [...]….

 

Zusammenfassung

Die Golfregeln sind für Golfspieler mit Behinderung deshalb geändert worden, damit Golfspieler mit Behinderung und Golfspieler ohne Behinderung oder mit einer anderen Art von Behinderung auf gerechter Basis miteinander spielen können. Es ist zu hoffen, dass alle Probleme zumindest abgedeckt sind, doch ist zu erwarten, dass weitere Analysen und Änderungen notwendig sein werden, wie es auch bei den Offiziellen Golfregeln der Fall ist.

 

Quelle:  Golfregeln des DGV,  Stand:  Mai 2008
https://www.golf.de/dgv/rules4you/binarydata/Anpassung_der_Regeln_fuer_Spieler_mit-Behinderung.pdf

 

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