Informationen über den Bau eines Golfplatzes in Lilienthal für Golfspieler mit und ohne Behinderungen und deren Freunde
Die Zielsetzung
- Golf als Rehabilitationssport
- Golf als Arbeitsfeld für Behinderte
- Golf als Schulsport
- Golf in Harmonie mit der Umwelt
- Golf zur Erholung vom Alltagsstress
ist das Programm, das wissenschaftlich begleitet wird, in dieser Form einmalig ist und Modellcharakter erlangen wird.
Die Zusammenarbeit
Durch die Zusammenarbeit mit dem Verein für Behinderte, der Lebenshilfe e.V. Kreis Osterholz und den Sportverbänden und einem wissenschaftlichen Beirat unter Leitung von Prof. Dr. Günther Schwendemann sowie Natur- und Umweltexperten soll dieses Ziel erreicht werden.
Die Planung des Projektes steht auf mehreren Säulen:
- das Golfspiel dient Menschen, die durch Halbseitenlähmung, Multiple Sklerose, inkomplette bis vollständige Querschnittslähmungen und andere chronische Krankheiten körperlich behindert sind, zur Rehabilitation; ein wissenschaftlicher Beirat wird diese Zielsetzung unterstützen;
- auf der Golfanlage sollen Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz im Sinne einer Werkstatt für Behinderte (Bremer Werkstätten) finden, u.a. als Trainingsort für spätere landschaftspflegerische Tätigkeiten
- Kinder und Jugendliche sollen unter pädagogischen Aspekten an den Golfsport herangeführt werden,
- die Golfanlage wurde in Einklang mit der Natur durch Einbeziehung des Sachverstandes der Biologischen Station Osterholz und der Fachhochschule Osnabrück geplant;
- die Golfanlage soll allen Interessierten Erholung vom Alltagsstress bieten:
- Rehabilitationssport
Ziel ist Trainings- und Spielmöglichkeiten für Behinderte zu schaffen. Aufgabe ist, den Golfsport , der mit dem Flair des Exklusiven umgeben ist, auch für Behinderte zu öffnen, ihnen die Freuden und den Genuss am Golfsport zu vermitteln, der als einzige Sportart nicht im Duell mit dem Mitspieler durchgeführt wird, sondern in seiner Grundtendenz Rücksicht auf Schwächere nimmt.
Langfristiges Ziel ist es, den Golfsport als Möglichkeit der Rehabilitation, z.B. nach Schlaganfällen, nach Querschnittslähmungen und anderer neurologisch-orthopädischer Krankheiten zu etablieren, und die entsprechenden Hilfsgeräte zu entwickeln, die es den Betroffenen ermöglichen, am Golfsport teilzunehmen. - Arbeitsplätze für Behinderte
Der Golfplatz und die landwirtschaftlichen Flächen sollen dazu dienen, einer Gruppe von Schwerbehinderten (ca. 20 Personen) als Arbeitsplatz im Sinne einer WfB (Werkstatt für Behinderte) zur Verfügung zu stehen.
Er soll gleichzeitig Arbeitsplatz und Lernfeld für langzeitarbeitslose Schwerbehinderte sein, die es in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem sehr schwer haben, ein "beschützendes Tätigkeitsfeld" zu finden. - Pädagogischer Ansatz bei Kindern und Jugendlichen
Golfspielen ist ein Sport der das Miteinander und nicht Gegeneinander fördert. Es verlangt Rücksichtnahme auf den schwächsten Mitspieler im Flight.
Golfspielen ist ein Wechsel aus Konzentration und Bewegung und ist deshalb besonders geeignet bei Kindern mit hypermotorischem Syndrom.
Golfspielen lässt dem natürlichen Bewegungsdrang des Kindes genügend Raum, es ist deshalb für Kinder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) therapeutisch nutzbar.
Golfspielen ist durch sein strenges Regelwerk geeignet bei Kindern die Akzeptanz von Grenzen und Regelungen zu erhöhen, da während des Spielens genügend Zeit bleibt den Sinn und Zweck der Golfregeln zu erklären. - Erholung vom Alltagsstress
Das Golfspiel und eine Golfplatzanlage bieten mannigfaltige Möglichkeiten der Erholung. Einerseits ist es das Spiel selbst, das für den Ausübenden ein hohes Maß an Erholung bedeutet, andererseits ist die Golfplatzanlage durch eine weitestmögliche Nutzung durch Spaziergänger über `sichere´ Wege eine interessante und attraktive Möglichkeit der Naherholung.
Das Modell
Golf als Sport und Erholung, als Rehabilitation und für Kinder und Jugendliche.

- Arbeitsplatz für Behinderte ökologische Anlage des Platzes

